Therapeutische Arbeit

Der Mensch scheint Instinktiv den Kontakt zu einem Lebewesen zu suchen, welches alleine durch sein dasein auf ihn beruhigend, versöhnlich wirkt.

Otterstedt, 2001

Therapie- und Begleitpädagogik

Was ist tiergestützte Pädagogik?

Inklusion leben Hunde von Natur aus.

Die tiergestützte Pädagogik nutzt die positive und einmalige Wirkung der Tiere, Beziehungen zu Menschen aufzubauen. Diese Wirkung wird genutzt, um mit bewusst geplanten und zielorientierten pädagogischen Angeboten für Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie für ältere Menschen mit kognitiven, sozial-emotionalen und/oder motorischen Einschränkungen, Verhaltensstörungen und Förderschwerpunkten zu fordern und zu fördern.

Tiergestützte pädagogische Maßnahmen können auch präventiv, rehabilitativ und gesundheitsfördernd sein, denn sie bringen Lebensfreude und steigern das subjektive Wohlbefinden.

Mir ist wichtig, dass bei der tiergestützten Arbeit nicht alleine der Mensch mit all seinen Bedürfnissen, Stärken, Schwächen, Besonderheiten und Vielem mehr im Vordergrund steht, jedes Tier, in meiner Arbeit der Hund, hat das Recht, in gleichem Maße wertgeschätzt und geachtet zu werden.

Die Arbeit mit Mensch und Hund ist in höchstem Maß inklusiv.

Hunde nehmen jeden Mensch so an, wie er ist, mit all seinen Besonderheiten. Ein Hund wertet nicht, stellte keine Schwächen oder Schwierigkeiten fest, er freut sich, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die gut mit ihm umgehen und seine „Sprache“ verstehen und ihn akzeptieren.

Für mich bedeutet Inklusion genau das: gegenseitige Akzeptanz. Hunde haben ein besonderes Gespür für uns Menschen, uns zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Sie agieren instinktiv, wertfrei und unvoreingenommen. Auf diese Weise geben sie uns das große Geschenk, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden, sie treten mit uns in Kontakt.

Tiergestütze Pädagogik

Ziele der Tiergestützen Pädagogik

  • Steigerung des Wohlbefindens

  • Steigerung der Eigen-und Fremdwahrnehmung

  • Steigerung der Empathie

  • Ich-Stärkung

  • Sicherung der Lebensqualität und Teilhabe

  • Erweiterung von Sachwissen

  • Abbau von Unsicherheiten

  • Stärkung des Sozialen und Emotionalen Bereiches

  • Förderung von Inklusion

  • Alltagsintegrierte Sprachbildung

  • Akzeptieren von Regeln und Grenzen

  • Förderung der Handlungsplanung und Handlungsbereitschaft

  • Verminderung von Ängsten, Unsicherheiten und Stress

  • Verbesserung der Konzentration und Aufmerksamkeitsspanne

Unsere tiergestützten pädagogischen Angebote basieren auf individuellen Fördernplänen oder auf der Basis konkreter Lern-und Entwicklungsziele. Wir holen den Menschen da ab, wo er steht, arbeiten mit den vorhandenen Ressourcen und Stärken des Menschen. Die Verbesserung der weniger gut ausgebildeten Fähigkeiten, insbesondere im sozialen und emotionalen Bereich ist unser Ziel. Wir Fordern und fördern die ganzheitliche Entwicklung des Menschen.

Initiieren Lernprozesse, unterstützen, motivieren, stabilisieren und machen Mut, Neues zu erleben und zu lernen. 

 

Was bieten wir?

Wo ist tierisches Erleben aktiv?

Tierisches Erleben ist dort aktiv, wo Menschen sind, die Hunde mögen oder Interesse an Hunden zeigen. Menschen auf der Suche nach Kontakt.

Gerne unterstützen/begleiteten wir auch in Kooperation die Therapie von Logopäden, Ergotherapeuten, Frühförderung, Physiotherapeuten, Heilpädagogen, Sozialpädagogen, Psychotherapeuten.

  • Kindertagesstätte/Familienzentren

  • Kinderheime

  • Altenwohnheime

  • Kurzzeitpflege Einrichtungen

  • Tagespflegestellen für Menschen mit psychischen Problemen

  • Schulen/ OGS

  • Einrichtungen der Freien Kinder- und Jugendhilfe

  • Einrichtungen des Jugendamtes

  • Private Haushalte

  • Psychosomatische Kliniken

  • Hospiz

1. Motivator

  • der Hund fordert auf

  • macht Mut

  • Selbstwirksamkeit wird erlebt und gespürt

  • Freude an Aktivitäten

2. Eisbrecher

  • der Hund bietet emotionale Unterstützung

  • versteht bedingungslos

Rollen des Hundes

3. Brückenbauer

  • Bindungsmuster der zwischenmenschlichen Kommunikation werden nicht auf Bindungsqualitäten zum Tier übertragen

  • Unterschiede und Gleichnisse mit dem Tier entdecken

  • Gefühlsspiegelung

4. Katalysator

  • Muskelentspannung

  • während des Hundekontaktes wird vermehrt Oxytocin (das Hormon ist unter anderem zuständig für allgemeine soziale Interaktion) und Cortisolspiegel (Stresshormon) ausgeschüttet

  • der Blutdruck sinkt

  • Hunde bieten die Möglichkeit des Perspektivwechsels

Hundepfote in Hand

Effekte durch Therapie- und Begleithunde

​Therapie- und Begleithunde können:

  • ermutigen und begeistern

  • Einsamkeit und Isolation aufheben

  • Trost spenden

  • regelmäßige Tagesstrukturen fördern

  • Selbstwirksamkeit erlebbar machen

  • eine positive Grunstimmung erzeugen

Interessiert?

Haben wir dich neugierig gemacht? Dann nimm gerne Kontakt mit uns auf. Wir beantworten dir gerne persönlich all deine Fragen.